Besuch bei Chris, einem Schulfreund in Malawi
An dem Li Po Chun United World College of Hong Kong haben wir von 2001- 2002 zusammen gelebt. Das Wiedertreffen war eine große Freude.
Endlich am Strand in Dar-Es-Salaam. Zur Erfrischung Kokosnuss-Milch direkt aus der Kokosnuss und Baden in den Wellen des Indischen Ozeans. Jedoch wurde dieser paradisische Eindruck etwas ernüchtert, als man einiges an Abfall und Algen im Wasser entdeckte. Außerdem wurde mir versichert, dass in diesem Wasser Haie schwimmen- ab einer Tiefe, in der man nicht mehr stehen kann. Einen weiteren Schock bekam ich, als ich auf der Rückfahrt in einer Zeitung einen Artikel über das Fehlen von modernen WC-Anlagen in weiten Küstenteilen bei Dar-Es-Salaam las. Es wurde darauf hingewiesen, dass bis vor kurzem keinerlei moderne Toilettenanlagen in diesen Gegenden (vor allem ländlichen Gebieten, aber auch direkt bei Dar-Es-Salaam) benutzt wurden. Zwar hat es schon eine gewisse zeitlang Toiletten gegeben. Diese wurden aber von den Einheimischen nicht benutzt. Sie waren lediglich für die Touristen, die schon an solche gewöhnt waren. Stattdessen wurde das Meer für die Entrichtungen benutzt. Aufgrund der erheblichen gesundheitlichen Schäden und Umweltschäden gibt es nun Programme zur Eingewöhnung und Einführung von modern(er)en WCs.
VIA-Freiwilligenprojekt- Waisenheim in Dar-Es-Salaam
In Dar-Es-Salaam haben wir andere Freiwillige von VIA e.V. in ihrem Projekt, einem Waisenheim besucht. Die Verhältnisse waren ziemlich einfach. Interessant fand ich die Mischung von islamischer und christlicher Kultur in Tanzania. Es gibt dort ca. 30- 40 % Muslime und 30- 40 % Christen. Jedoch erlebte ich dieses kulturelle Nebeneinander auch als befremdend- so wird z.B. die Musik des Nachtclubs, die bis in die Morgenstunden spielt, von den Gebetsrufen der Moscheen abgelöst. In wie fern da auch z.T. die gleichen Personen dabei sind, bezweifle ich- aber wer weiß?!
Gigantische Bäume in Tansania
Diese beeindruckenden Bäume haben wir beim Besuch der historischen Stadt Bagamoyo gesehen.
“In den Jahren 1888 bis 1891 war Bagamoyo Hauptstadt von Deutsch-Ostafrika, ehe der Sitz der Zentralverwaltung aufgrund des tieferen Hafens nach Dar es Salaam verlegt wurde. Bagamoyo blieb Sitz einer Bezirksverwaltung. Die deutsche Zeit Bagamoyos endete 1916 nach dem Einmarsch britischer Truppen im Zuge des Ersten Weltkrieges. (Wikipedia-Artikel)”
Als wir unter diesen Bäumen standen wussten wir noch nicht, dass in den Zweigen nicht weit über uns eine Riesenspinne (mit Beinen ca. so groß wie meine Hand) saß. Meine Fotos dieser faszinierenden aber furchterregenden Kreatur sind aber leider nicht sehr deutlich geworden. An diesem Ort gab es verschiedene alte Gebäude, die wohl während der Kolonialzeit errichtet worden waren. Die meisten waren aber ziemlich verfallen.
2 Responses on Journey to Malawi and Tanzania
Wow, ich bin gerade sehr beeindruckt von diesen riesigen Bäumen. Zu gerne würde ich sie selber mal zu Gesicht bekommen! Sala Kakuhle (Xhosa und heißt “stay well”)
hi thole,
? sorry, das ist für mich immernoch etwas schwierig nachzuvollziehen… aber kreativ- mal eine außergewöhnliche kombination. die geburt meines neffen ist in der tat aufregend. auch wenn ich es bisher nur von weiter ferne mitbekomme. es ist schon ein wunder, wie das leben entsteht und sich verändert… lob dem schöpfer!
ich bin überwältigt von deinem lob und anerkennungen. wie gehts dir so in südafrika? bist du noch fleißig am vegetarischen kickboxen
ich wünsche dir weiterhin wertvolle erfahrungen und eine angenehme zeit in südafrika!
tsalani bwino (ist nyanja und heißt das gleiche wie sala kakuhle bzw. stay well)!
niklas
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